Poppenreuth. (rez) Mit einer sauberen Leistung holte sich der SV Poppenreuth einen verdienten Dreier in Trogen. Nach wenigen Minuten war Mlika alleine vor dem Tor, scheiterte aber am besten Trogener, Torwart Rupprecht. Bei der anschließenden Ecke stand Kule am langen Pfosten und vollstreckte. Im Anschluss hatten beide Teams Möglichkeiten. Bei Trogen ließen Hellinger und Wülfert klarste Chancen aus, bei den Gästen Mlika und Semenov. Wieder nach einer Ecke traf Mlika mit einem Flugkopfball zum 2: 0.

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Gastgeber, das Ergebnis zu drehen. Dabei liefen sie in die Konter der Gäste und hatten am Ende Glück, dass Poppenreuth so manchen Konter nicht konsequent zu Ende spielte. Trogen, hatte außer einem Pfostenschuss in den Schlussminuten nichts entgegenzusetzen.

 


Poppenreuth zeigte sich heute von seiner besten Seite. Von Beginn an wurde der Gegner unter Druck gesetzt und mit schönem Kombinationsfußball immer wieder Gefahr im gegnerischen Strafraum erzeugt. Rehau konnte sich in dieser Phase kaum in Szene setzen, sodass Neuzugang TW Fiala in der ersten Hälfte einen ruhigen Tag verbrachte. Mit einem weiten Ball in die Spitze, bei dem sich die gegnerische Abwehr einschließlich TW Karnitzschky gegenseitig im Weg standen, leitete er sogar das 2:0 durch Mlika ein. Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste etwas besser ins Spiel, liefen dabei kurz nach dem Seitenwechsel in einen Konter der Hausherren und es stand 3:0. TW Fiale konnte zweimal zeigen, dass er sein Fach versteht, als er gegen die durchgelaufenen Amri und Arslantür gekonnt klärte. Bei einem weiteren Konter, Semenov holte sich die Kugel in der eigenen Hälfte, ließ im Sprint die gesamte Gästeabwehr stehen und vollendete überlegt. Danach gab es noch weitere gute Möglichkeiten, die aber von TW Karnitzschky vereitelt wurden. In den letzten 10 Minuten ließ Poppenreuth die Zügel schleifen und so kam Rehau noch zum Ehrentreffer.  (rez)


Schiedsrichter: Zier/Oberkotzau

Zuschauer: 50

Tore: 0:1 (15.) Beyer, 1:1 (39.) Mlika, 1:2 (70) Eigentor (Dvali), 1:3 (71.) Schrüfer, 2:3 (74.) Dockal, 2:4 (87.) Junk

Der Gast stellte sich als ebenbürtiger Gegner vor, der aggressiv gegen Mann und Ball arbeitete. Trotzdem konnte die Heimelf gut dagegenhalten, hatte aber den Nachteil, dass der schwache Schiedsrichter immer zum Nachteil des SV Poppenreuth entschied. Nach 15 Minuten gingen die Gäste in Führung; bei einer Ecke war die Hintermannschaft unsortiert und Beyer drückte das Leder über die Linie. Danach wogte das Spiel weiter hin und her und beide Teams hatten die Möglichkeit zum Torerfolg, vergaben aber zumeist überhastet. Kurz vor der Pause dann endlich der Ausgleich, Mlika war bei einer Freistoßflanke von Dvali zur Stelle.

In der 2. Hälfte ein ähnliches Bild. Beide Mannschaften auf Augenhöhe, Nachteil für Poppenreuth Schiedsrichter Zier. Nach 70 Minuten die Führung für den Gast durch ein Eigentor und eine Minute später, schön heraus gespielt, das 1:3. Poppenreuth gab sich aber noch nicht geschlagen und kam durch Dockal zum Anschlusstreffer. In der 83. Minute hatte Sticht den Ausgleich auf dem Fuß, aber die Hereingabe rutschte ihm über den Spann. Auf der anderen Seite machte der Gast alles klar. Ein weiter Abschlag von TW Schatz sprang im gegnerischen Strafraum auf und von dort gegen die Latte, der nachsetzende Junk drückte das Leder über die Linie.   (rez)

 


SV Poppenreuth: Soshnin, Sticht, Semenov (88. Vanek), Dvali, Dockal, Kule, Precan M. (79. Precan P.), Földes, Kura, Mlika, Koncal

FSV Bayreuth: Anton, Lunk, Launay M., Heumann Imren, Hamberger (77. Debevc), Lerch, Urban, Keli, Launy N., Schels (85. Nayebasadolah)

Schiedsrichter: Tobias Fenkl / Ebern

Zuschauer: 70

Tore: 0:1 (3.) M. Launay, 1:1 (30.) Kura, 2: 1 (53.) Sticht

Die Gäste nutzten die Anfangsnervosität der Gastgeber und die Unordnung in der Abwehr zum schnellen Führungstreffer. Auch kurz darauf wäre fast das 0:2 fällig gewesen, aber Heumann traf das leere Tor nicht. Danach fing sich die Heimelf und es rollte Angriff auf Angriff in Richtung Bayreuther Gehäuse. Allein Semenov hatte innerhalb von 10 Minuten dreimal den Ausgleich auf dem Fuß, traf aber das Tor nicht. Nach einer halben Stunde war es dann endlich so weit, nach einer Ecke stand Kura am kurzen Pfosten goldrichtig  und nickte ein. Auch in der Folge war es wieder Semenov, der beste Gelegenheiten liegen ließ. Die Gäste hatten in dieser Phase des Spieles nichts zu bestellen und konnten sich bei der Heimelf bedanken, dass sie nicht hoffnungslos hinten lagen. Nach der Pause wurde Bayreuth stärker, aber den entscheidenden Treffer markierte Poppenreuth. Ein Freistoß von Dvali wurde am langen Pfosten von Semenov mittig vor das Tor gelegt und Sticht hatte keine Mühe ein zu netzen. Bayreuth spielte nun verstärkt nach vorne, aber so richtig gefährlich wurde das Ganze nicht. Immer wieder war ein Abwehrspieler oder TW Soshnin zu Stelle und klärte. Am Ende ein verdienter Sieg der Hausherren, die sich diesmal für ihre Mühen belohnten.  (rez)

 



Schiedsrichter: Mirko Morgner/Kulmbach

Zuschauer: 75

Tore: 1:0 (10.) Precan m., 1:1 (21.) Cavelius, 1:2 (27.) Schneider, 1:3 (29.) Wagner, 1:4 (37.) Lawall, 1:5 (54.) Jung

Die Partie begann eigentlich nach dem Geschmack der Hausherren. Mit schnellem Spiel nach vorne wurden gute Möglichkeiten erspielt. Eine davon verwertete bereits nach 10 Minuten, nach schöner Vorarbeit von Semenov, Precan M. zur Führung. Mlika, Semenov und Sedlacek vergaben in aussichtsreicher Position. Wie aus dem Nichts dann der Ausgleich durch die Gäste. Bei einer Ecke stand Cavelius mutterseelenallein am Elfer und konnte ohne Mühe einköpfen. Wie schon im ersten Spiel in Selb, brach Poppenreuth nach dem Gegentreffer völlig auseinander. Innerhalb von 8 Minuten führte der Gast mit 3:1. Immer gingen krasse Abspielfehler der Hausherren voraus, so auch dem 1:4. Nach der Pause wurde das Spiel der Hausherren wieder etwas besser, aber ein erneuter Patzer der Hintermannschaft führte zum endgültigen K.O. Poppenreuth war zwar dann auf Ergebniskosmetik bemüht, aber die wenigen Möglichkeiten wurden eine Beute des guten TW Künzel oder gingen knapp vorbei.  (rez)



 

SV Poppenreuth: Soshnin, Sticht, Semenov, Mlika, Dvali (78. Vondrasek), Dockal, Kura, Levhya (74. Precan P.), Tesar, Sedlacek (68. Füöldes), Koncal

FC Creußen: Heinrich, Theisinger, Oberhaidtmann, Feder, Hertel (60. BauerC.) Koch B., (78. Kohler), Pink, Michel, Großmann (83. Koch), Fricker, Riedel

Schiedsrichter: Vincenc Dipold

Zuschauer: 89

Tore: 1:0 (8.) Tesar, 2:0 (19.) Sedlacek, 2:1 (40. Foulelfm.) Koch, 3:1 und 4:1 (47. Und 59.) Levhya

10 Minuten: Kurra (89.)

Poppenreuth übernahm sofort die Initiative und setzte die Gäste gehörig unter Druck. Immer wieder wurden die schnellen Außen  Semenov und Sedlacek angespielt, die durch ihre Schnelligkeit immer wieder in den Rücken der gegnerischen Abwehr kamen und für Gefahr vor dem Tor sorgten.

Das 1:0 resultierte jedoch aus einem Freistoß. Semenov war 20 m vor dem Torgelegt worden und Tesar verwandelte den Freistoß gekonnt über die Mauer. Wenig später besorgte Sedlacek das 2:0, der eine Hereingabe von Koncal verwandelte. In der Folge scheiterte Levhya am Pfosten, Semenov und Dvali schossen aus wenigen Metern freistehend über das Tor. Bei einem der wenigen Angriffe der Gäste ging Dockal etwas rustikal zur Sache und der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Koch verwandelte sicher.

Nach der Pause sofort wieder Druck durch die Hausherren, Semenov überlief die Abwehr und seine Flanke drückte Levhya über die Linie. Wenig später das ganze von der anderen Seite, Sedlacek überläuft die Abwehr und Levya vollstreckt. Danach weiter überlegenes Spiel der Gastgeber mit weiteren Möglichkeiten, die entweder knapp vorbei und darüber gingen oder von TW Heinrich pariert wurden. Die Gäste brachten in der zweiten Hälfte keinen vernünftigen Angriff zustande und hatten mit dem Ergebnis noch Glück.  (rez)