Der SV Poppenreuth kletterte mit diesem Sieg im Spitzenspiel in Thiersheim auf den Platz an der Sonne. In den ersten 45 Minuten neutralisierten sich beide Mannschaften, mit leichten Feldvorteilen für Thiersheim. „Wir haben die Poppenreuther ganz gut im Griff gehabt“, sagte TSV-Trainer Christian Zettl. Doch nach der Pause kassierten die Gastgeber innerhalb von fünf Minuten, nach individuellen Fehlern und einem Eigentor, zwei Gegentore. „Das hat eine Spitzenmannschaft wie Poppenreuth natürlich bestraft.“ Nach einer Gelb-Roten Karte waren die Thiersheimer zwar 30 Minuten lang in Überzahl. Doch der Pfosten und der starke Gästekeeper verhinderten den Anschlusstreffer. „Wir hätten noch eine Stunde lang weiterspielen können und hätten auch kein Tor erzielt“, betonte Zettl. Letztendlich nahm Poppenreuth dank seiner individuellen Klasse verdient die drei Punkte mit. In der Schlussphase hagelte es noch reichlich Gelbe Karten, insgesamt zehn Stück.
Nach einem harten Stück Arbeit konnte die Heimelf einen verdienten Sieg einfahren. Die Gäste versuchten alles, kamen aber nur selten gefährlich vor das Tor der Gastgeber. Einzige gefährliche Situation, außer dem aus klarer Abseitsposition erzielte Tor der Gäste, einen Schuss von Zozulia, entschärfte TW Kust souverän. Auf der anderen Seite entschärfte TW Lysaichak einen Schuss von Sakhatskyi und Mushtaijev versprang der Ball, als er in der 36. Minute alleine vor dem Gästetor auftauchte. Nach 40 Minuten dann endlich der Ausgleich als Samek einen Freistoß aus 25 m versenkte. Nach der Pause ein ähnliches Bild, Wunsiedel bemühte sich zwar, brachte aber nichts gefährliches Richtung Tor. Auf der anderen Seite verpasste es die Heimelf wieder, die sich bietenden Möglichkeiten konsequent zu Ende zu spielen. So konnte der Gegner lange Zeit das Remis halten und auf einen Punkt hoffen. Nach 71 Minuten erlöste Kurashvili die Gastgeber, als er nach einem Schuss von Mushtajiv, den Abpraller über die Linie drückte. In der Folge wollte Wunsiedel das Unentschieden, war aber in ihren Mitteln zu bieder, so dass Poppenreuth keine große Mühe hatte, den Sieg über die Zeit zu bringen.
Das Spiel begann eigentlich so, wie es der Tabellenstand aussagt. Poppenreuth spielte gefällig nach vorne und bereits nach 3 Minuten scheiterte Levyha alleine vor dem Tor, an TW Sprenger. Auf der anderen Seite scheiterte Halilovic bei einem Konter an TW Kubik. Aber dies war für längere Zeit die einzige Möglichkeit der Gäste. Nach einer viertel Stunde dann die Führung, als wieder Levyha in den Strafraum eindrang und gefoult wurde. Den fälligen Elfer verwandelte Zozulia sicher. Wenige Minuten später ein Angriff über die linke Seite, die Hereingabe ließ Curri gekonnt durch die Beine für den besser postierten Kurashvili, der das Leder in den Winkel hämmerte. Danach weiter gute Möglichkeiten für die Heimelf, die aber leichtfertig vergeben wurden. Nach einer guten halben Stunde dann die große Möglichkeit der Gäste zum Anschlusstreffer, als der Ball nach einem unglücklichen Abwehrversuch von Zozulia von der Latte in den Fünfmeterraum zurücksprang und Mlika das Leder aus wenigen Metern weit über das Tor schoss. Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie, was auch dem tiefen Geläuf geschuldet war. Die Gäste kamen mit ihrem Kampfstil besser zurecht und drängten auf das heimische Tor. Wieder war es Mlika, der nach einer Stunde, alleine vor dem Tor, an TW Kubik scheiterte, sonst waren aber gute Möglichkeiten Mangelware. In der 75. Minute dann doch der Anschlusstreffer, als man nach einer Ecke Abwehrchef Scupin am langen Pfosten völlig alleine ließ und der ohne Probleme einschob. Erkersreuth warf nun alles nach vorne, konnte aber keinen weiteren Treffer erzielen. Auf der anderen Seite versäumte es Poppeneuth, mit vernünftigen Kontern, das Spiel vorzeitig zu entscheiden. (rez)
Poppenreuth bestimmte die erste Hälfte und hatte Möglichkeiten für mehr als die 2 erzielten Tore. Bereits nach 3 Minuten scheiterte der sehr agile Kurashvili an TW Baumann. Mit einem Doppelschlag durch Levyha ging die Heimelf dann folgerichtig, aufgrund der Überlegenheit, in Führung. Auch danach waren Möglichkeiten für mehrere Tore vorhanden und Weißenstadt konnte sich bei seinem Torwart bedanken, dass das Ergebnis einigermaßen erträglich blieb. Eine einzige Unachtsamkeit führte zum Anschlusstreffer, nach einem Freistoß konnte TW Kubik den Ball nicht festhalten und Lenk staubte ab. Ansonsten hatte der Gast in der ersten Halbzeit wenig zu bieten. Im Anschluss nochmals mehrere Großchancen für die Heimelf, die alle leichtfertig vergeben wurden. In Halbzeit 2 wurden die Gäste etwas aktiver. Zwingende Chancen blieben aber trotzdem Mangelware. Mit zunehmender Spieldauer wurde das Spiel immer nicklicher. Vor allem die Gäste forderten bei jedem Zweikampf, vom recht ordentlich pfeifenden Schiedsrichter, Karten und Platzverweise. Auch die Trainerbank benahm sich daneben, allen voran Trainer Becher, er bezeichnete die Heimelf unter anderem als Dreckshaufen und mit weiteren unflätigen Ausdrücken. (rez)
Zum Abschluss der Vorrunde erwischte es auch den SV Poppenreuth. In einem spannenden und guten Spiel entführten die Gäste aus Arzberg nicht ganz unverdient die Punkte aus Poppenreuth und brachten so den Hausherren die erste Niederlage bei. Die Partie begann für den Gast optimal. Nach einer Ecke sprang der Ball Selhorst vor die Füße, der eiskalt vollstreckte. Danach übernahm Poppenreuth die Initiative und hatte mehrere gute Möglichkeiten. Ebenfalls nach einer Ecke erzielte Zozulia aus spitzem Winkel den Ausgleich. Auch danach boten sich für Dvorak, Levyha und Svandlik die Möglichkeit in Führung zu gehen, ihre Abschlüsse gingen auf die Latte oder wurden im letzten Moment zur Ecke geklärt. In dieser Phase des Spieles kam von Arzberg wenig Brauchbares. Ihre Angriffe wurden zumeist schon im Mittelfeld abgefangen. Der Start in die zweite Hälfte lief dann für Poppenreuth optimal. Mit dem ersten gut vorgetragenen Angriff über die rechte Seite vollstreckte Levyha eiskalt. Poppenreuth versäumte es jetzt nachzulegen. Durch unnötige Abspielfehler ließ man den Gegner wieder ins Spiel kommen und Arzberg ließ sich nicht zweimal bitten. Innerhalb weniger Minuten gingen sie wieder in Führung. Poppenreuth warf anschließend alles nach vorne, aber Ungenauigkeiten und auch etwas fehlendes Glück, verhinderten den Ausgleich. Auf der anderen Seite hatte Arzberg einige Kontermöglichkeiten, die sie aber nicht gut zu Ende spielten. Am Ende wurde die Partie etwas hektisch, wobei der Schiedsrichter nicht immer die richtige Entscheidung traf. Er übersah die Provokationen des Gastes und ahndete die Gegenattacken der Hausherren gnadenlos.
Poppenreuth begann äußerst nervös und bot dem Gast durch unnötige Ballverluste, Dribblings und Abspielfehler immer wieder die Möglichkeit gefährlich vor das heimische Tor zu kommen. Die Poppenreuther Abwehr stand jedoch gut, sodass es Selb immer wieder mit Weitschüssen versuchte, die aber ihr Ziel verfehlten. Nach einer halben Stunde dann ein Doppelschlag der Gäste. Zunächst landete ein flach nach innen getretene Ecke, sie ging durch einen Pulk von Spielern, ins Tor, 4 Minuten später verschätzte sich Sekac bei einem hohen Ball in den Strafraum und Kroll netzte trocken ins lange Eck ein. Dazwischen, unmittelbar nach der Führung, forderte Kurashvili mit einem 25m-Schuss TW Menk auf der Gästeseite zu einer Glanzparade. Kurz vor dem Pausenpfiff forderten die Poppenreuther einen Handelfmeter, auf Video deutlich zu erkennen, aber der Pfiff des Schiedsrichters blieb aus. Nach dem Seitenwechsel dann ein ganz anderes Bild. Poppenreuth bedrängte nun das Gästetor, aber selbst beste Möglichkeiten wurden von TW Menk pariert, bzw. gingen knapp daneben. 5 Minuten vor dem Ende dann endlich der Anschlusstreffer. In der Folge, Selb hatte in der zweiten Hälfte praktisch das Spielen eingestellt und sich nur auf Reklamieren und Foulspielen beschränkt, hier tat sich besonders Trainer Sener hervor, wurde es nochmals recht hektisch und spannend. Poppenreuth warf alles nach vorne und wurde in der Nachspielzeit belohnt, als Vanek im Strafraum von den Beinen geholt wurde. Die Gäste, allen voran wieder Trainer Sener, wollten dies nicht wahrhaben, aber Levyha ließ sich nicht beirren und verwandelte. (rez)
Das Spiel begann mit einer Riesenmöglichkeit für die Gäste; mit dem ersten Angriff stand Wieland alleine vor TW Kubik, scheiterte aber an diesem. Danach übernahm die Heimelf die Initiative, setzte Konnersreuth unter Druck, und münzte dies innerhalb 5 Minuten in eine 2:0Führung um. Auch danach konnte sich die Gäste bei TW Svobota bedanken, der bei Schüssen von Sticht und Kurashvili glänzend parierte. Gegen den Schuss von Mushtaiev, aus 25 m, in den rechten oberen Winkel, hatte er aber dann keine Chance. In der 40. Minute dann ein Bruch im Spiel. In einem ganz normalen Luftzweikampf an der Mittellinie blieb der Konnersreuther Spieler theatralisch liegen. Der Schiedsrichter wertete dies als gefährliches Spiel, mit der Möglichkeit einer schweren Verletzung und schickte den Poppenreuther Tesar mit glatt rot vom Platz. Von nun an beschränkte sich Poppenreuth nur noch aufs Verteidigen. Auch nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild. Konnersreuth rannte recht planlos an, ohne das heimische Tor ernsthaft in Gefahr zu bringen. Vielmehr gab es gegen Ende des Spieles noch einige Kontermöglichkeiten, durch die Poppenreuth das Ergebnis noch höher gestalten hätte können. (rez)
